Publikationen

Die wissenschaftliche Bearbeitung des Problemkreises „Das Kindliche Hüftluxationsleiden“ durch den Verfasser.
Als der Verfasser Anfang der 60er Jahre des 20.Jahrhunderts begann, sich intensiv mit diesem Leiden zu befassen, war folgendes allgemeines orthopädisches Wissensgut: Es handelt sich bei der Hüftluxation um ein schweres Erbleiden, bei dem eine vollkommene Heilung eher die Ausnahme ist. Durch frühe Diagnose und die verschiedensten Operationen lassen sich zwar Verbesserungen erreichen, aber die Gesamtaussichten sind doch recht trübe. Für alle Stadien des Leidens, angefangen von der einfachen Dysplasie der Pfannen bis zu kompletten Luxation, galt als Behandlungsprinzip die Spreizung der Beine entsprechend der „LORENZSTELLUNG“, also rechtwinklige Beugung verbunden mit rechtwinkliger Spreizung, auch als „Froschstellung“ bezeichnet, in leichteren Fällen mit etwas verminderter Abspreizung, als sogenannte „mitigierte Stellung“. Am Spreizprinzip wurde aber festgehalten. Manches von dem, was gelehrt wurde, erschien widersprüchlich bzw. nicht besonders glaubhaft. Der Verfasser befasste sich daher zunächst eingehend mit der Literatur, auch der älteren, wobei seine Zweifel bestärkt wurden. So kam er zu einer ganz anderen Sicht des Leidens und darauf aufbauend zu einer anderen Therapie. Heute, nachdem sich die Erkenntnisse des Verfassers, zumindest im deutschen Sprachbereich, weitgehend durchgesetzt haben, haben sich die Heilungschancen umgekehrt, die vollkommene Heilung ist eher die Regel, zumal durch die inzwischen etablierte Sonographie der Hüftgelenke eine sehr frühe Behandlung möglich ist.

Diese Bearbeitung ist folglich von vorne herein gekennzeichnet durch die Infragestellung zahlreicher wie Dogmen behandelter allgemeiner gewissermaßen „Selbstverständlichkeiten“ in der Behandlung dieses Leidens und dessen Deutung. Das hat auf die Dauer zu einer „Wende“ in den Anschauungen über diese Krankheit und in der Behandlung geführt, damit zur Vermeidung von Folgekrankheiten, die ursprünglich als unvermeidliche Wesensmerkmale derselben angesehen wurden und schließlich als Folge davon wiederum zu einer nicht unerheblichen Verringerung von jetzt nicht mehr notwendigen Operationen. Die erste Arbeit erschien 1968

1. Publikation:
"Sitz-Hockstellungsgips bei Hüftgelenksdysplasien" [mehr ...]

Die erste Arbeit erschien in Arch. Orthop. Trauma Surg, 63, 38-51(1968)

Hierin wird das bis dahin gewissermaßen „Oberste Gesetz“ für die Behandlung aller Stadien dieses Leidens, die Spreizbehandlung in der „Lorenzstellung“, als falsch erwiesen. Es wird der Begriff der „Nachreifung“ eingeführt, die am besten in Sitz-Hockstellung erfolgen sollte und zwar dann, wenn die Gefahr einer „hinteren Reluxation“ nach der Einrenkung nicht besteht. Die Sitz-Hockstellung ist der Trageweise von Kindern am Köper der Mutter bei vielen Völkern, bei denen dieses Leiden nahezu unbekannt ist, achempfunden.
Suedafrika Sitzhockgips

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2. Publikation:
"über Entstehung und Verhütung pathologischer Valgitäten und Antetorsionen des Schenkelhalses beim Hüftluxationsleiden" [mehr ...]

Die zweite Arbeit erschien in Z.Orhtop.107, 221-231(1970)

Darin wird nachgewiesen, dass die änderungen der Achsen am oberen Oberschenkelende, die sehr häufig nach der konservativen Behandlung vorhanden waren und zu zahlreichen Operationen Anlass gaben, nicht zum primären Keimfehler des Hüftluxationsleidens gehören und somit hingenommen werden müssen, sondern Folgen der Behandlung im Lorenzgips sind und durch ein anderes Vorgehen vermieden werden können. Das ergab sich aus anatomischen Untersuchungen durch den Verfasser. Dabei wurde die Lage mit Dehnung bzw. Spannung der Muskulatur in Beziehung gesetzt zu der dieser zugewandten Seite der Wachstumsfuge bei verschiedenen Beinstellungen. Als Grundlage galt das „Gesetz über funktionelle Anpassung des Knochens durch Längenwachstum“ nach F. Pauwels. Der Verfasser hatte inzwischen seine Methode weiter ausgebaut, nämlich für die Fälle, bei denen bis anhin zur Retention nach Einrenkung ein Lorenzgips gegeben werden musste, also für die schwereren Fälle, bei denen ein einfacher Sitzhockgips nicht möglich war. Durch maximale Beugung der Beine ähnlich der Stellung, wie vor der Geburt im Mutterleib, ist das tatsächlich in den meisten Fällen möglich. Eine Einrenkung ist ebenfalls durch Beugung fast immer besser möglich als durch Abspreizung. Die Behandlungserfolge mit diesem Verfahren waren frappierend und die Schenkelhalsachsen waren normal. Mit der Arbeit wurden gleich 2 „Dogmen“ widerlegt, das Dogma, die Fehlstellungen der Achsen gehörten primär zu diesem Leiden und das Dogma, die pränatale Beinstellung sei für die Hüftgelenksentwicklung gefährlich, da sie die Entstehung der pathologischen Achsenabweichungen begünstigen bzw. hervorrufen würde.

Die Veröffentlichung allerdings hat ihre Geschichte. Der damalige Herausgeber der Zeitschrift für Orthopädie, dem offiziellen Organ der Deutschen Orthopädischen Gesellschaft, Professor Max Lange, wollte sie nämlich nicht annahmen, da sie „der herrschenden Lehrmeinung widerspreche“. Außerdem sei die Nachbeobachtungszeit zu kurz. Nach nochmaliger Untersuchung der kleinen Patienten konnte Lange eigentlich nicht umhin. Er wollte die Veröffentlichung schließlich dadurch verhindern, dass er dem Verlag nahe legte, vom Verfasser einen Druckkostenzuschuss zu verlangen, was nicht nur an den Geldbeutel ging, sondern auch einer Diskriminierung gleichkam, da so etwas mit veröffentlicht wird. Der Verlag war einsichtig: Wenn ich auf ein Honorar verzichte, verzichte er auf den Zuschuss. Das war vorgeschoben zu Gunsten des Verfassers. Denn für wissenschaftliche Arbeiten in medizinischen Fachzeitschriften bekommt man nie ein Honorar, lediglich erhält man kostenlos eine Anzahl von Sonderdrucken. So erschien die Arbeit – selbstverständlich auch mit Lieferung von Sonderdrucken.. Was mir damals nicht bekannt war: Max Lange hatte zur NS-Zeit eine Schrift herausgegeben, in der er behauptete, die Hüftluxation sei ein schweres Erbleiden, das unter das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ falle mit Zwangssterilisationen!

Maximale Beugung

Bachlieger

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3. Publikation:
"Lassen sich pathologische Valgitäten und Antetorsionen bei der Behandlung der kindlichen Hüftdysplasie vermeiden?" [mehr ...]

Die dritte Arbeit erschien ebenfalls 1970 in Orthop. Prax. 6, 117-118.

Sie handelte vom gleichen Thema. Sie ging auf einen Vortrag bei einem Nordwestdeuteschen Orthopädenkongress zurück.

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4. Publikation:
"Die Wirkung der Spreizbehandlung auf den Schenkelhalsschaftwinkel (CCD -Winkel) kindlicher Hüftgelenke." [mehr ...]

Die vierte Veröffentlichung erschien 1971. Bemerkung zu der gleichnamigen Arbiet von J.S. Papadopulos in Z.Orthop. 1971, 109, S. 39-47." Z. Orthop. 109, 735-736 (1971).

Das gab Gelegenheit, eine seinerzeit gültige Anschauung über den Mechanismus der Einwirkung der Muskulatur auf die Achsenstellung der Knochen zu widerlegen. Diese Meinung ging auf den Anatomen v. Lanz zurück. Sie sollte belegen, dass die pränatale Beinstellung wegen ihrer diesbezüglichen Einwirkungen tatsächlich gefährlich für die Hüftgelenke sei. (Diejenigen, die heute sagen und damals z. Teil auch mittendrin im Geschehen waren, es sei eigentlich erstaunlich, dass „man“ nicht schon längst vorher auf die vom Verfasser entwickelte Methode gekommen sei, vergessen, dass es sich bei den Anschauungen von v. Lanz um eine Art orthopädisch-wissenschaftliches Dogma gehandelt hatte!)

Beinstellung

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5. Publikation:
"Zur Prophylaxe des kindlichen Hüftluxationsleiden" [mehr ...]

Die fünfte Publikation erschien ebenfalls 1971 unter dem Titel: "Zur Prophylaxe des kindlichen Hüftluxationsleiden" in Z. Orthop. 109, 905-911(1971)

Hierin wird auf die vielfältigen äußeren Einwirkungen eingegangen, welche der Entwicklung einer Hüftverrenkung Vorschub leisten können, wie das Wickeln und besonders die Bauchlagerung. Der Verfasser hatte ja seine Methode der Behandlung auf der Beugung aufgebaut. In der Bauchlage aber werden die Beine vorzeitig gestreckt und so galt meine Aufmerksamkeit bei den zu mir gebrachten Kindern gerade hierauf. Tatsächlich sprachen meine Beobachtungen für den schädlichen Einfluss dieser damals weit verbreiteten Mode, die Kinder auf den Bauch zu legen. Das Fernsehen berichtete positiv über die Bauchlage und lehnte eine Gegendarstellung ab. Die Industrie fertigte „Panoramakinderwagen“ mit Fenstern an, damit die auf dem Bauch liegenden Kinder wenigstens etwas sehen konnten.

Einer der Hauptbefürworter der Bauchlage, Professor H. Mau veröffentlichte zu dieser meiner Arbeit „Bemerkungen“, in denen er seine Anschauungen noch verstärkte. Das gab Veranlassung zu meiner 6. Publikation.
Bein
Nur in Bauchlage aufgezogenes Kind

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6. Publikation:
"Erwiderung auf die Bemerkungen von H. Mau über die Arbeit des Verfassers ´Zur Prophylaxe des kindlichen Hüftluxationsleidens´" [mehr ...]

Die sechsten Veröffentlichung erschien 1972 in Z.Orthop.110, 272-275 (1972)

Darin wurden die Anschauungen des Verfassers vertieft und weitere diesbezügliche Beobachtungen dargestellt.

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7. Publikation:
"Das Hüftluxationsleiden bei in Beckendlage geborenen Kindern. Zur Pathogenese und Bedeutung für das Luxationsproblem" [mehr ...]

Die siebente Arbeit erschien 1973 in Z. Orthop. 111(1973) 168- 178.

Es war schon lange bekannt, dass zahlreiche Kinder mit Hüftluxation in Beckenendlage (Steißlage) geboren waren. Bei Beckenendlage tritt die Hüftluxation etwa 5 mal häufiger auf als in Schädellage. über die Ursache(n) gab es nur Spekulationen. Es war zu hoffen, dass man der Lösung des Luxationsproblems einen Schritt näher käme, wenn man die Gründe heraus fand. Nur so viel war sicher: Die Neigung zum Auftreten von Steißlagen ist nicht erblich, der Durchtritt des Kindes durch den Geburtskanal kann ebenso wenig eine Luxation hervorrufen wie die Handgriffe des Geburtshelfers bei der „Entwicklung“ des Kindes. Die Untersuchungen des Verfassers kamen nun zu dem Ergebnis, dass die besondere Häufung nur die sogenannten „reinen Steißlagen“ (gut 60 % aller Steißgeburten) d.h. diejenigen mit hochgeschlagenen Beinen, betrifft und nicht die, bei denen sich die Beine angefaltet wie in Schädellage befinden. Eine gelenk -und muskelmechanische Analyse zeigte den Mechanismus auf. Hiermit konnte erstmalig eine pränatale mechanische Hüftgelenksschädigung nachgewiesen werden, die für einen Teil der Hüftluxationen bzw. Dysplasien verantwortlich ist. Etwa 20% aller Zwillingskinder kommen in Steißlage zu Welt. Bei diesen liegen die Beine aber in aller Regel angefaltet wie bei Schädellage. Daher kommen bei ihnen Hüftluxationen nicht vermehrt vor.
Steisslage

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8. Publikation:
"Die Bedeutung der prä –und postnatalen Beinstellung für die Entwicklung und Ausreifung der Hüftgelenke" [mehr ...]

1974 erschien die achte Publikation in Orthop.Prax.10, 486 –490 (1974).

Darin wird festgestellt, dass entgegen früheren Annahmen nicht die reguläre Beinhaltung während der Schwangerschaft („intrauterine Zwangshaltung“) für die Entstehung der Hüftverrenkung verantwortlich ist sondern ggf. Abweichungen davon im Sinne der reinen Steißlage. In der postnatalen Lebensphase müssen die Pfannen vom Druck entlastet werden, wenn diese noch nicht genügend gefestigt sind. Der Erbfaktor betrifft nach dem Anatom Pratje nur die Tendenz zu dieser verlangsamten „Reifung“ der Pfannen. Bei der Streckung der Beine nach der Geburt drängen die Hüftköpfe gegen die Pfannen. In der „Sitz –Hockstellung“ sind diese entlastet, die vorzeitige Bauchlage bedrängt die Pfannen.

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9. Publikation:
"Therapeutische Nutzung der die Schenkelhalsachsen beeinflussenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten" [mehr ...]

Die neunte Veröffentlichung(1974) – Druck eines Kongressbeitrages – erschien in Orthop. Prax. 10, 177 –183, (1974)

Es werden die biologischen Gesetze gezeigt, welche für die Entwicklung der Hüftgelenke wie der Achsenstellungen der Röhrenknochen verantwortlich sind, wie das schon genannte„Gesetz über funktionelle Anpassung des Knochens durch Längenwachstum“ (F. Pauwels). Aber auch die gute Zentrierung der Hüftköpfe, wie sie durch Fixierung in mittlerer und spitzwinkliger Sitz –Hockstellung erreicht wird, kann im Widerpart mit nachgeholter Pfannentwicklung zur regulären Achsenformung führen. Es wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass die immer wieder operativ erstrebten „Normalwinkel“ gar keine „normalen“ Winkel sind sondern Durchschnittswerte von einer großen Schwankungsbreite bei gesunden Hüftegelenken. Beispielhaft erfolgt eine Gegenüberstellung von 2 zufällig gleichartigen Ausgangsbefunden bei einem in der Literatur dargestelltem Fall mit Operation und einem Patienten von mir, bei welchem die biologischen Gesetzmäßigkeiten Anwendung gefunden hatten. Ergebnis gleich...

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10. Publikation:
"Die Behandlung des kindlichen Hüftluxationsleidens in Hockstellung, Eine entwicklungsphysiologische Alternative zu den auf Spreizung beruhenden Methoden." [mehr ...]

Die zehnte Publikation erfolgte 1975 auf Anregung des Altmeisters konservativer Orthopädie und Schriftleiters der Zeitschrift „Orthopädische Praxis“ C. Rabl (Orthop.Prax 11, 113 – 126, ( 1975)

In diesem Aufsatz erfolgte erstmalig eine zusammenfassende Darstellung des vom Verfasser ausgearbeiteten Verfahrens. „Entwicklungsphysiologisch“ wurde es genannt, weil die in der normalen Entwicklung der Kinder eingenommen pränatalen und postnatalen Beinstellungen genutzt werden, nur über einen verlängerten Zeitraum und mit langsamem schonendem übergang in die Streckung. Es wurde die erste Bandage, an Stelle des Gipsverbandes und einer Spreizhose, vorgestellt, die „Flexionsbandage“, eine Riemenzügelbandage, die aus der Pavlikbandage, die ja die Spreizung, die zu vermeiden ist, anstrebt, entwickelt wurde.

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11. Publikation:
"Bauchlageschäden am Bewegungsapparat bei Säuglingen und Kleinkindern." [mehr ...]

Der elfte Aufsatz erschien 1976 in öff. Gesundh.- Wesen 38(1976) 93 –104.

In der orthopädischen Sprechstunde wurden immer mehr Kinder vorgestellt mit allen möglichen Deformitäten an den untere Extremitäten, wie fixierter Außenrotation, Knickfüßen, Verformungen der Großzehen usw., die durch den Bodendruck in Bauchlage entstanden waren und insbesondere Hüftdysplasien. Die Befürchtungen, dass die Bauchlage das Hüftleiden in Gang setzten könnte, wurden bestätigt. Da es noch immer namhafte Befürworter der konsequenten Bauchlagerung unter den ärzten gab, fühle ich mich verpflichtet, unter Vorstellung von 97 so betroffener Kinder darüber zu berichten und meine warnende Stimme zu erheben.

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12. Publikation:
"Die Häufigkeit von Hüftkopfnekrosen bei verschiedenen Einrenkungsverfahren der angeborenen Hüftluxation" [mehr ...]

Die zwölfte Veröffentlichung war erschienen im Rahmen eines Symposions des Arbeitskreises Hüftdysplasie unter Leitung von D. Tönnis. Z.Orthop.115, (1977) 636 - 659

Es hatte sich inzwischen ein klinikübergreifender Arbeitskreis „Hüftdysplasie“ innerhalb der Deutschen Orthopädischen Gesellschaft gebildet. Letzterer befasste sich damals mit der Hüftkopfnekrose, einer besonders schwerwiegenden Folgekrankheit des behandelten Leidens. Von den Mitgliedern dieses Arbeitskreises wurde zunächst die angewandte Methode dargestellt, dann die Statistik und schließlich die Podiumsdiskussion von D. Tönnis in Zusammenfassung. Tönnis berichtete darin, dass er „das Verfahren von Fettweis“ seit 2 Jahren an seiner Klinik erprobte, „die Zahl der Kopfnekrosen scheint nach den bisherigen Beobachtungen sehr viel geringer zu sein und die Ausheilungsergebnisse günstiger.“

Der kurze Beitrag des Verfassers im Rahmen des Symposions lautete: „Die Behandlung der kongenitalen Hüftgelenksdysplasie mit dem Sitz – Hock - Gips“ in Z. Orthop.115 (648 – 649)

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13. Publikation:
"Die Behandlung des kindlichen Hüftluxationsleidens nach Fettweis." [mehr ...]

Der Arbeitskreis beschäftigte sich weiter mit der Hüftkopfnekrose und veröffentlichte 1978 als Band 21 der „Bücherei des Orthopäden“ den Band „Hüftluxation und Hüftkopfnekrose“, herausgegeben von D. Tönnis. Ferdinand Enke Stuttgart 1978. Darin war der Beitrag des Verfassers: „Die Behandlung des kindlichen Hüftluxationsleidens nach Fettweis.“(31 – 53) – die dreizehnte Publikation.

In dieser Abhandlung erfolgte eine Auseinandersetzung mit den bis dahin gültigen Anschauungen und Behandlungsgrundsätzen und eine Schilderung der Basis der eigenen Methode. Es wurde gezeigt, dass alles an Misserfolgen und Komplikationen nicht dem „besonderen Schweregrade der `zur Luxation führenden Kräfte`“, der „Gewebeminderwertigkeit der die Hüftgelenksanlage bildenden Gewebe“, der „pathologisch veränderten erbbedingten Reaktionsfähigkeit“ oder Erklärungen mit ähnlichen Formulierungen (wie sie bis dahin üblich waren), zuzurechnen ist sondern Behandlungsfolgen sind. Die Ergebnisse der Zwillingsforschung Idelbergers wurden in ihrer Deutung hinterfragt und neu bewertet Es erfolgte eine klare Definition dessen, was das „Wesen der Hüftdysplasie“ ist wie auch erstmalig der „zur Luxation führenden Kräfte“. Das eigene Verfahren und seine bisherigen Ergebnisse wurden geschildert. In der Statistik erwies sich wieder die Methode „Sitz – Hock – Stellung“ bezüglich der Kopfnekrose als die am weitaus günstigste.

Der ganze Band über die Hüftkopfnekrose ist ins Englische übersetzt worden und ist erschienen 1982 bei Thieme-Stratton Inc New York und Georg Thieme Verlag Stuttgart New York „Congenital Hip Dislocation – Avascular Necrosis“. Editet by D. Tönnis. Darin ist auch mein Beitrag“ „The Treatment of Congenital Dislocation of the Hip in the>Squatting< Position Described by Fettweis.

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14. und 15 Publikation:
"Adduktorenspasmus, Präluxationen und Luxationen an den Hüftgelenken bei spastisch gelähmten Kindern und Jugendlichen. Klinische Beobachtungen zur ätiologie, Pathogenese, Therapie und Rehabilitation." [mehr ...]

Die vierzehnte und fünfzehnte Arbeit befasste sich jeweils mit der spastischen Hüftluxation, also Hüftluxationen bei spastisch gelähmten Patienten. Das Auftreten derselben bedeutet eine massive Verschlechterung der Lebenssituation der Betroffenen. Die Behandlung bzw. auch Verhütung besagt eine große Herausforderung für den Arzt. Der Verfasser hat solche Menschen lange betreut und behandelt. Außerdem besteht die Frage, ob Beziehungen zu den anderen Hüftverrenkungen bestehen.

Beide Arbeiten haben den Obertitel:
„Adduktorenspasmus, Präluxationen und Luxationen an den Hüftgelenken bei spastisch gelähmten Kindern und Jugendlichen. Klinische Beobachtungen zur ätiologie, Pathogenese, Therapie und Rehabilitation.“

Teil I ist betitelt:
„Die Wirkung der offenen Myotenotomie des Muskulus Gracilis, Adduktor longus und Adduktor brevis in Verbindung mit der totalen extrapelvinen Nervus – Obturatoriusresektion auf die Hüftgelenke und die statische Funktion.“ Z. Orthop. 117,39-49, (1979).

Teil II heißt:
„Die Bedeutung der Ileopsoassehne, Tenotomie derselben, Coxa valga antetorta und der Drehvarisierungsosteotomie“. Z. Orthop. 117, 50 – 58 (1070)
Es stellte sich heraus, dass die spastische Hüftluxation keine Sonderform der sog. Angeborenen Hüftverrenkung ist sondern sich nach eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickelt. Sie erfordert in der Behandlung entsprechend andere Grundsätze. Eine nihilistische Einstellung diesem Leiden gegenüber ist nicht berechtigt, sofern man sich darüber im klaren ist, was man erreichen will und wenn man sich der Schwere des Grundleidens bewusst ist.

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16. Publikation:
"Die Hüftreposition im Sitz-Hockgipsverband." [mehr ...]

Der sechszehnte Artikel erschien in dem Sammelband „Hüftluxation und Hüftdysplasie im Kindesalter“. Herausgegeben von G. Fries und D. Tönnis als Band 2 in der „Buchreihe für Orthopädie und orthopädische Grenzgebiete.“ In Medizinisch Literarische Verlagsanstalt Uelzen, 1981.

Er lautete:

„Die Hüftreposition im Sitz-Hockgipsverband.“ 112-115 Nach der Schilderung des Verfahrens hießen die letzten Sätze: „Kinder – und damit auch ihre Eltern - haben heute oft einen langen Leidensweg vor sich, wenn eine Hüftluxation festgestellt wird. Sie werden häufig zahlreichen Operationen ausgesetzt: offene Einstellung, selbst bei Dysplasien und Subluxationen, Dreh-Varisierungs-Osteotomien, gegebenenfalls mehrfach wegen Revalgisierung, Beckenosteotomien der verschiedensten Art und zusätzliche Operationen zur Materialentfernung.. Unter diesem Gesichtspunkt erscheint uns die Anwendung von Behandlungsverfahren, die auf der Spreizung beruhen, nicht mehr gerechtfertigt“.

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17. Publikation:
"Treatment of congenital Dislocation of the Hip in a squatting position, Fettweis Method" [mehr ...]

Die siebzehnte Veröffentlichung ist der Druck eines Vortrages auf einem Kongress der Belgischen Orthopäden:

„Treatment of congenital Dislocation of the Hip in a squatting position, Fettweis Method” in Acta Orthopaedica Belgica, 56, 155 – 165 (1990).

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18. Publikation:
"über muskelmechanische und biomechanische Bedingungen der Sitz – Hock – Stellung bei der Behandlung des kindlichen Hüftluxationsleidens" [mehr ...]

Die achtzehnte Arbeit erschien in Orthop. Prax. 27, 477 – 481 (1991) und war der Erinnerung an den 1984 verstorbenen DresdenerOrthopäden J.Büschelberger, mit dem der Verfasser einen fruchtbaren wissenschaftlichen Austausch wegen der Hüftluxationen hatte, gewidmet. (Ein persönliches Kennenlernen war wegen der damaligen politischen Verhältnisse leider nicht möglich.)

Die Entwicklung der Sitz – Hock – Stellungs - Methode beruhte im wesentlichen auf der Empirie. Hier nun konnte auf Grund eigener anatomischer Untersuchungen geklärt werden, welche muskelmechanischen Wirkungen verantwortlich sind: nämlich die der Glutäen. Unter Beiziehung von Untersuchungen Büschelbergers konnte die günstigste Stellung eruiert werden. Es vermochte auch die Positionierung der Hüftluxation beim Spina – bifida – Syndrom geklärt werden: dieses ist keine teratologische, also echte Missbildungsluxation, sondern eine Lähmungsluxation speziell der Glutäen.

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19. Publikation:
"Erste Langzeitergebnisse der Behandlung der Luxatio coxae congenita in Sitz – Hock – Stellung." [mehr ...]

Die neunzehnte Publikation war ein Artikel in der Orthopädischen Praxis nach einem Vortrag gehalten bei der 20.Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie im Mai 1989 in Wien in Orthop. Prax. 4/92, 239 – 242.

Es konnten exzellente Langzeitergebnisse bei Patienten, deren Behandlung 10 bis 20 Jahre zurücklag, präsentiert werden. Wenn doch einmal aus Retentionsgründen ein Lorenzgips gegeben worden war, resultierte eine Kopfdeformierung als Folge einer Kopfnekrose.

Wenn man diese Langzeitergebnisse zu der schockierenden Sammelstatistik, die Georg Hohmann 1951 vorlegte, in Beziehung setzt. vermag man zu erahnen welchen Fortschritt die Sitz – Hock – Stellumgs Methode gebracht hat!

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20. Publikation:
"Orthetische Entwicklungen zur Frühestbehandlung und Frühbehandlung von Hüftreifungsstörungen" [mehr ...]

Die zwanzigste Veröffentlichung erschien in Orthopädie Technik 10/92 804 – 808.

Es werden die vom Verfasser entwickelten Hilfsmittel zur Behandlung der Hüftdysplasie und deren biomechanischen Grundlagen vorgestellt: die Hüftrolle, die Hockhose oder squatting pants und als erste die Flexionsbandage Diese Beugebandagen sollten an Stelle der klassischen Spreizhose treten (Mehr darüber im Abschnitt dieser Homepage unter Spreizhosen.)

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21. Publikation:
"Das kindliche Hüftluxationsleiden. Die Behandlung in Sitz – Hock – Stellung" [mehr ...]

Die einundzwanzigste Arbeit ist die
Monographie „Das kindliche Hüftluxationsleiden. Die Behandlung in Sitz – Hock – Stellung“. Landsberg/Lech: ecomed 1992, als Band 3 der Reihe „ Fortschritte in Orthopädie und Traumatologie“, herausgegeben von Ch. Stahl.

Diese Schrift ist eine zusammenfassende Darstellung der Methode des Verfassers. Sie geht u.a. auf die Entwicklung der Behandlung seit Adolf Lorenz ein, auf die widersprüchliche Deutung der Zwillingsforschung durch K. H. Idelberger und Fritz Lenz und macht Empfehlungen, wie das Leiden weitgehend ausgemerzt werden könnte.

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22. Publikation:
"Zur Prophylaxe und Frühestbehandlung der Hüftdysplasie" [mehr ...]

Die zweiundzwanzigste Publikation geht auf einen Vortrag auf der 40.Jahrestagung der Vereinigung Nordwestdeutscher Orthopäden e.V. in Köln 1991 zurück. (Orthop. Praxis, 29, 115-118 1993)

Darin wird gezeigt, dass der Prophylaxe vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Es wird die Krankengeschichte eines Kindes gezeigt, bei dem infolge Missachtung der Entwicklungsbedingungen nach der Geburt aus einer 1b Hüfte nach Graf eine Subluxation entstand sowie bei einem anderen Kind aus einer Dysplasie eine Luxation. Für die Frühestbehandlung sind nur die Beugung und Verhinderung der Adduktion nicht aber die Spreizung erforderlich. Es wird die Forderung erhoben. dass in die Protokolle bei der Sonographie und Kontrolluntersuchungen stets auch die Art der Lagerung der Kinder aufgenommen werden sollten.

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23. Publikation:
"Bemerkungen zu K.-D. Thomann: 100 Jahre Zeitschrift für Orthopädie Z. Orthop. 131(1993) 195-207." [mehr ...]

Die dreiundzwanzigste Veröffentlichung erschien in Z. Orthop. 132(1994) 533-534

Ich hatte mehrfach einen Kongressvortrag zum Thema der Beeinflussung von Forschung und Therapie der Hüftluxation durch die NS-Ideologie angemeldet, der jedes mal abgelehnt worden war. Die Gelegenheit schien mir gegeben, hier auf diese wichtigen Zusammenhänge hinweisen zu können. Thomann hatte in seine Untersuchungen den Zeitraum zw. 1933 und 1938 ausgeklammert.1935 war aber als Beilageheft zur „Zeitschrift für orthopädische Chirurgie“ (später „Zeitschrift für Orthopädie“) Bd.63 von Max Lange die Schrift erschienen „Erbbiologie der angeborenen Körperfehler“, Lange gibt sich darin als Verfechter der NS-Erbgesundheitslehre und vertritt die Auffassung, dass bis auf gewisse Ausnahmen die Hüftluxation unter das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ falle. Es wird gezeigt, auf welch verschlungenen Wegen über K.H. Idelberger und den ehemals führenden NS Rassenhygieniker Fritz Lenz nach 1945 die überbetonung der Erbanlage ins Bewusstsein der deutschen Orthopädie gelangte und damit die Therapie immer mehr zur operativen Seite verlagert wurde. Im Ausland wurden auch nach 1945 im Vertrauen auf die Zuverlässigkeit deutscher Forschung noch Sterilisationen wegen Hüftluxation durchgeführt!

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24. Publikation:
"Diskusionsbemerkungen zu Hatzmann, W., Skowronek, H. Höffken, A.Schröter, F. J. Schmitz, W. Werner-von-der-Burg: Hüftsonographische Befunde an Neugeborenen nach Schwangerschaft und Geburt
"Ultraschall in der Medizin 14(1993) 163-168. Sie erschien in Ultraschall in der Medizin 16 (1995) 44-45. [mehr ...]

Die vierundzwanzigste Publikation war wiederum eine Reaktion auf eine andere Veröffentlichung. Sie erschien in Ultraschall in der Medizin 14(1993) 163-168. Ultraschall in der Medizin 16 (1995) 44-45.

Die Autoren hatten eine besondere Gruppe mit Beckenendlagekindern aus Zwillingsgeburten gebildet und dabei festgestellt, dass hier häufiger Hüfttyp 1a nach Graf vorkam als bei den anderen Hüften, diese also ausgereifter waren. Sie konnten das nicht erklären. In der Einleitung hatten sie ja darauf verwiesen, dass u.a. „Platzmangel wie bei Geminigravidität“ ein Risikofaktor darstelle. Ich habe die Erklärung unter Verweis auf meine Arbeiten gegeben. Zu meiner Diskussionsbemerkung kamen weitere Stellungnahmen. Die wichtigste war wohl die von D. Weitzel, der an Hand eines großen Kollektivs meine Angaben überprüfte und feststellte, „dass die Zwillinge unabhängig von ihrer Geburtslage höhere alpha-Winkel aufwiesen als das Referenzkollektiv“. Er bestätigte „eindeutig die Untersuchungen von Fettweis“. Und „Beckenendlagen bei Zwillingen haben kein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Hüftdysplasie, weil hier in der Regel die Beine angefaltet sind".

Dem Verfasser ist es darum gelegen, dass alte, durch nichts belegte allgemeine Theorien, die oft noch aus dem 19.Jahrhundert stammen, über die Entstehung der Hüftdsplasie und Hüftluxation auf den Prüfstand gelegt werden. Entweder werden sie als richtig erkannt oder aber als sich inzwischen als falsch erwiesene ältere Anschauungen Erwähnung finden. Eine solche allgemeine Theorie ist. z.B. die Meinung, „intrauterine Raumenge“ sei ein Faktor, der Dysplasie oder Luxation auslösen könnten. Aus diesem Grunde erfolgte die letztere Publikation.

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25. Publikation:
"Tragen von Kindern in Gurten" [mehr ...]

Die fünfundzwanzigste Publikation ist ein kurzer Artikel , erschienen in „Deutsche Hebammenzeitschrift“ Nr. 12/2005, über das Tragen von Kindern in Gurten. Wegen der Wichtigkeit des Themas und besonders, weil jemand unter dem Schutz des Namens „Deutsches Grünes Kreuz“ falsche Behauptungen über das Tragen von Kindern aufgestellt hat, damit eine Verunsicherung hervorgerufen und möglicherweise Schäden bei Kindern provozierte, wird diese Artikel vollständig wiedergeben;

Gute Gründe für das Tragen
Eine Pressemitteilung des Deutschen Grünen Kreuzes (DG) über das Tragen von Kindern in Tragetüchern, in der davon abgeraten wird, bedarf einer Korrektur, da sie auf falschen Angaben beruht. Sie hat zu einer erheblichen Verunsicherung bei Eltern, Hebammen und manchen Ärzten geführt, was zu einer Verringerung der Akzeptanz dieser an sich segensreichen Gewohnheit führen kann.
Nach einer im Ton abfälligen Bemerkung über das Festgeschnürtsein wird behauptet, die Idee der Tragetücher sei in Afrika und Südamerika entstanden, damit die Frauen die Hände für die Arbeit frei hätten. Das ist schlicht falsch. Das Tragen am Körper ist vielmehr die ursprüngliche Art der Säuglingspflege in der Alten und Neuen Welt, in allen Kulturstufen, sowohl bei den heute noch auf einer Steinzeitkultur stehenden Menschen, wie den Pygmäen, wie auch bei Hochkulturen. Es ist das Verdienst. der westlichen Welt, die Kinder vom Körper der Mutter verbannt und dadurch manchen gesundheitlichen Schäden ausgeliefert zu haben. Das menschliche Neugeborene ist im Gegensatz zum Geburtszustand bei allen anderen hoch entwickelten Säugern wie Pferden, Affen, Elefanten völlig hilflos, ein sekundärer Nesthocker oder eine physiologische Frühgeburt. Die Natur verlangt daher den engen Körperkontakt zur Mutter zur Förderung der körperlichen und geistigen Weiterentwicklung. Speziell die Hüftgelenke der Säuglinge sind vielfach zum Zeitpunkt der Geburt noch unreif, ja können durch Missachtung der von der Natur verlangten Umweltbedingungen für den Säugling noch nachträglich geschädigt werden. Sie sind ideal für die Trageweise konstruiert. In der Pressemitteilung wird weiter behauptet, durch das Schuhwerk und den festen Asphalt bei uns, im Gegensatz zum Barfussgang, werde die Wirbelsäule des Kindes bei jedem Schritt gestaucht und so könnten dessen Bandscheiben Schaden leiden. Man solle daher einen gut gefederten Kinderwagen nehmen. Trotz Schuhen und Asphalt erfolgt jedoch durch die Gliederkette der Gelenke und Wirbelsäule der Mutter ein gutes Abfedern für das Kind, besser jedenfalls als bei einem guten Kinderwagen! Das Tragen am Körper ist also weiterhin zu empfehlen! Natürlich kann man alles im Grunde Gute auch falsch machen. Information über die rechte Art ist notwendig".

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26. Publikation:
"Orthopädische Gründe für das Tragen in Tüchern oder anderen Hilfsmitteln" [mehr ...]

Die 26. Veröffentlichung ist ein Druck meines Vortrages „Orthopädische Gründe für das Tragen in Tüchern oder anderen Hilfsmitteln“
bei den Dresdener Tragetagen 2007 in „Dresdner Trage Tage“, Tagungsband im Eigenverlag „Die Trageschule“ Es wird darin auf die Wirkung des Tragens für die Förderung der Hüftgelenksentwicklung hingewiesen, soweit dies richtig erfolgt.

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27. Publikation:
"Kindliche Hüftluxation – Spielt Fruchtwassermangel eine Rolle?" [mehr ...]

Die 27.Veröffentlichung erschin in Z. Orthop. Unfall 2008, 146, 1-4.
Es wird darin nachgewiesen, anhand einer eingehenden kritischen Literatur Recherche, dass bis auf einige Ausnahmen es nicht berechtigt ist, eine Oligohydramnie der Entstehung des Leidens zuzuordnen.

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28. Publikation:
"Über das Tragen von Babys und Kleinkindern in Tüchern und Tragehilfen" [mehr ...]

Die 28. Arbeit erschien in Heft 2/2010 der Zeitschrift "Orthopädische Praxis".
Das Tragen der Kinder am Körper wird immer beliebter. Die Art des ursprünglichen Tragens war stets so, dass dadurch die Entwicklung der Hüftgelenke gefördert wurde. Daher konnte man als Orthopäde auf entsprechende Anfrage das Tragen im Hinblick auf das Kind bedenkenlos befürworten. Inzwischen gibt es aber eine andere Motivation für das Tragen, das sogenannte „Bonding“, die enge Bindung zwischen Träger und Getragenem. Die hierbei benutzten Trageweisen stehen aber häufig im Widerspruch zu der Art des Tragens, die für die Hüftgelenksentwicklung förderlich ist und müssen daher abgelehnt werden. In dieser Arbeit werden, mit entsprechenden Abbildungen, die biomechanischen Bedingungen geschildert, die beim Tragen für die Hüftgelenksentwicklung förderlich sind sodass eine Stellungnahme bei diesbezüglichen Anfragen erleichtert wird.

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29. Publikation:
29. Publikation erschienen in der Zeitschrift MOT Medizinisch Orthopädische Technik Nr. 1 2012- Innovationen und Leitlinien für die Konstruktion von Hilfsmitteln zur Behandlung und Vorbeugung von kindlichen Hüftluxationen bzw. Hüftdysplasien. [mehr ...]

1969 wurde im UK ein Screening von Neugeboren zur Feststellung einer Hüftgelenksinstabilität eingeführt, wobei man offensichtlich die Instabilität mit Hüftluxation gleichsetzte. Eine Untersuchung 1998 ergab, dass die Häufigkeit eines operativen Eingriffs wegen angeborener Hüftluxation im UK gleich geblieben ist wie vor der Einführung des Screenings. Eine Teilursache für die schlechten Ergebnisse ist möglicherweise die Art der angewandten Orthesen nach Feststellung der Diagnose. Da im deutschen Sprachbereich immer noch solche Orthesen Anwendung finden, werden diese einer kritischen Betrachtung unterworfen. Es zeigt sich, dass diese Orthesen den biomechanischen Gesetzmäßigkeiten widersprechen, die für eine gute Entwicklung der Hüftgelenke maßgebend sind. Sie beruhen immer noch auf dem Lorenzschen Spreizprinziep. Das sind der Von –Rosen -Splint, die Orthese von Barlow, die Craigbandage, aber auch die Pavlikbandage und die neuerdings vielfach zu einer reinen Spreizbandage mutierte Frijkabandage. Zur Frühbehandlung sollten nur Bandagen konstruiert werden, die den Angaben von Büschelberger entsprechen.

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Persönliches

1.) Die Gretchenfrage. Vielleicht fragt sich manch einer, wer steht hinter dem Inhalt dieser Homepage. Eine Antwort lässt sich erahnen,wenn man meine Reaktion auf die Gretchenfrage kennt. Wer meinen letztlich erfolgreichen Weg verfolgt hat, mit dem ich gegen die s.Zt. gültige Lehre in der Orthopädie versucht habe, das Problem der Entstehung und Behandlung der Hüftluxtion zu lösen, kann sich vielleicht vorstellen, dass ich mit analoger Akrbie gegen den augenblicklichen Zeitgeist versucht habe, meinen Standpunkt in religiösen Fragen auszuarbeiten. Das Ergebnis ist unter dem Titel:" Was heisst hier schon gläubig- Standortbestimmung eines kritischen Katholiken" im Grin Verlag einem Verlag on Demand, der sich auf wissenschaftliche Arbeiten spezialisiert hat, erschienen. ISBN 978-3-638-69360-8

2.) "Der Apfel fällt nicht weit vom Baum." Mein Sohn Martin Fettweis ist praktischer Arzt in Aachen. Auch er gab sich nicht allein zufrieden mit dem, was etablierte Medizin ist. Er wendet, natürlich neben der schulmäßigen Medizin, Verfahrren an, die darüber hinaus gehen, und das mit Erfolg.
Neugierig? Seine Honmepage: www.martin-fettweis.de

3.) Ein Dank geht an meinem Enkel Jan Bergmann, der für mich diese Website erstellt hat.

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