Diagnostik

Ungleiche Hautfalten am oberen Oberschenkelende können einen ersten Verdachtshinweis geben. Die Abspreizung der Beine in den Hüften kann vermindert sein. Das Ortolanizeichen, auch Schnappzeichen kann positiv sein. Damit will man eine Gelenklockerung feststellen. (Das ist nicht ganz ungefährlich). Es hat die darin gestellten Erwartungen nicht erfüllt und ist in seiner Bedeutung, wenigstens im deutschen Sprachbereich, weitgehend verdrängt durch die

Ultraschalluntersuchung
Hiermit kann man schon ab Geburt die Hüftgelenke gut bildlich darstellen. Sie ist nach allen bisherigen Erkenntnissen ungefährlich und kann daher beliebig oft wiederholt werden.

Röntgenuntersuchungen
können vor Ablauf des 3. Lebensmonates meist keine eindeutigen Aussagen liefern, da das Hüftgelenk erst knorpelig ausgebildet ist und Röntgen nur Knochen darstellt. Sie können wegen der Strahlenbelastung nicht beliebig oft vorgenommen werden, sind aber manchmal unumgänglich, da Ultraschall nicht in den Knochen eindringen kann, sondern nur die äußeren Konturen derselben wiedergibt.

Kernspintomographie
ist ein neueres bildgebendes Verfahren, das keine Strahlenbelastung kennt, ausgezeichnete Bilder liefert, auch ggf. dreidimensional, und zunehmend Bedeutung erlangt, nur leider noch ziemlich teuer ist. Sie findet immer wieder für Spezialfragestellungen Verwendung und ist heute schon nicht mehr weg zu denken.

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